Kosten für Pflegehilfsmittel
Für Pflegehilfsmittel sind nicht die Krankenkassen, sondern die Pflegekasse zuständig. Entsprechend übernehmen diese auch die Kosten für bewilligte Pflegehilfsmittel. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist:
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Das Pflegehilfsmittel muss im Hilfsmittelverzeichnis, Bereich Pflegehilfsmittel, verzeichnet sein
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Der Antragsteller muss eine der 3 gesetzlichen Pflegestufen besitzen bzw. das Hilfsmittel vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) angeraten bekommen haben
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Es muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden
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Das Pflegehilfsmittel muss bewilligt werden
Handelt es sich um zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, werden monatliche Kosten bis zu 31,00 Euro übernommen. Darüber hinaus gehende Kosten muss der Betroffene selbst übernehmen. Für technische Pflegehilfsmittel übernimmt die Pflegekasse den Löwenanteil. Auf den Versicherten kommt lediglich eine Zuzahlung von 10%, höchstens aber 25,00 Euro pro Hilfsmittel zu.
Kosten für Hilfsmittel
Wenn das Hilfsmittel zum Ausgleich einer Behinderung und im Rahmen einer ärztlichen Behandlung notwendig ist, dann werden die Kosten für das verordnete Hilfsmittel von der Krankenkasse übernommen. Die Krankenkasse zahlt dann nicht nur für die Bereitstellung des Hilfsmittels, sondern auch eventuell benötigtes Zubehör, die individuelle Anpassung, die Schulung im Gebrauch und anfallende Reparaturen. Der Antragsteller muss lediglich einen Eigenanteil von 10%, maximal jedoch 10,00 Euro zuzahlen.
Vorraussetzung für eine Kostenübernahme ist immer, dass Sie einen Antrag auf das Hilfsmittel stellen – und dass das Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis geführt wird. Wenn Sie unsicher sind, ob das von Ihnen gewünschte Hilfsmittel in der gewählten Ausführung erstattungsfähig ist, dann können Sie im Hilfsmittelverzeichnis nachschlagen, das in Sanitätsfachgeschäften oder bei den Kassen zur Einsicht bereit liegt. Oder Sie fragen direkt bei Ihrer Kasse nach.
Beachten Sie: Es gibt auch Hilfsmittel, die grundsätzlich weder von der Kranken- noch von der Pflegekasse bezahlt werden, darunter fallen z.B. in der Regel Massagegeräte und Bestrahlungslampen. Auch hierzu werden Sie im Zweifel im Sanitätsfachgeschäft informiert.
Hilfsmittel-Typen
Es gibt Hilfsmittel für fast jede Lebenssituation. Manche Hilfsmittel dienen in erster Linie der Entlastung und dem Ausgleich vorhandener Einschränkungen, z.B. Hörgeräte, Sehhilfen, orthopädische Maßschuhe, Gehhilfen, etc. Andere Hilfsmittel, die sogenannten Pflegehilfsmittel, werden zur Unterstützung bei der häuslichen Versorgung eines Pflegebedürftigen eingesetzt oder lindern die Beschwerden des Betroffenen. Zu letzteren gehören z.B. Pflegebetten, Bett- oder Inkontinenz-Einlagen oder auch Desinfektionsmittel.
Beachten Sie: Es ist wichtig zu wissen, welcher Art von Hilfsmittel das von Ihnen benötigte Hilfsmittel angehört. Dies entscheidet darüber, ob es von den Kassen anerkannt ist und an wen Sie sich für die Beantragung des Hilfsmittels wenden müssen. Je nach Hilfsmittel ist entweder die Kranken- oder die Pflegekasse für die Bereitstellung und Kostenübernahme zuständig. Auch die Antragsverfahren sind unterschiedlich.
Es gibt einen umfangreichen Hilfsmittelkatalog, der alle kassengeförderten Hilfsmittel in Gruppen einteilt und aus dem die Zuständigkeit für jedes Hilfsmittel hervor geht. Wer ein Hilfsmittel benötigt, kann seinen Arzt, ein Sanitätsfachgeschäft oder seine Krankenkasse danach fragen
Hilfsmittel
Es gibt eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die einen alten Menschen oder einen pflegenden Angehörigen bei der Alltagsbewältigung unterstützen können. Die gängigsten Hilfsmittel im Alter sind Kommunikationshilfen, Gehhilfen, technische Hilfsmittel zur Erleichterung der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme. Davon profitieren beide Seiten: Die Einschränkungen des Älterwerdens werden abgemildert, für einen Angehörigen wird die Pflege weniger anstrengend.
Auf Hilfsmittel sollte man nicht erst zurückgreifen, wenn die eigene Gesundheit in Gefahr ist. Wer weiß, wo die eigenen Schwachpunkte sind und sich aktiv um eine Umgestaltung belastender Arbeitsabläufe kümmert, kann seinen Alltag künftig besser meistern. Zudem ist es leichter, am allgemeinen sozialen Leben teilzunehmen.
Überlegen Sie, welche Arbeiten täglich anfallen und wo Sie gegebenenfalls Mühe oder Schmerzen haben. Informieren Sie sich danach über sinnvolle Alltagshelfer. Das können Sie in einem Sanitätsfachgeschäft tun, bei Ihrem Arzt, der Krankenkasse.
Entlastung
Man sollte sich nichts vormachen: Jeder von uns kann, früher oder später, auf Entlastungsangebote angewiesen sein. Das gilt für den älter werdenden Menschen genauso wie für denjenigen, der einen Angehörigen versorgt. Nicht selten fällt es den Betroffenen aber schwer, sich Überlastung einzugestehen. Geben Sie sich einen Ruck. Niemandem ist damit gedient, wenn Familienmitglieder durch die Pflege überfordert sind oder ein älterer Mensch unangemessene Härten auf sich nimmt.
Entlastung kann durch einfache Hilfsmittel oder Dienstleistungen Dritter erreicht werden. Oft braucht es nur wenig. Ob Entlastung im Haushalt, Pflege im Krankheitsfall oder Hilfe beim Einkaufen; man sollte alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und individuell entscheiden, was notwendig und machbar ist. Und dabei die eigenen Kräfte nicht überschätzen.
Wer rechtzeitig für die eigene Entlastung sorgt, vermeidet Überforderung und Konflikte. Er erleichtert sich den Alltag und schützt sich vor dem Ausbrennen. Auch wenn es manchmal schwierig ist, die eigene Bedürftigkeit wahrzunehmen: Unterstützung zu suchen und Hilfsmittel anzunehmen ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern eine realistische Auseinandersetzung mit den eigenen Belastungsgrenzen.
Wohnungs-Wechsel
Der Umzug zweier Parteien ist keine leichte Angelegenheit und es ist unbedingt notwendig, Kompromisslösungen zu vermeiden. Nur so kann es gelingen, dass sich Jung und Alt in der neuen Wohnung oder gar am neuen Wohnort wirklich zu Hause zu fühlen. Bei rechtzeitiger und durchdachter Planung können Sie den Umzug in Ruhe angehen, vermeiden Fehlentscheidungen sowie unnötigen Stress und überfordern nicht die eigenen Kapazitäten.
Die Wohnungssuche wird umso einfacher, je klarer die Kriterien für die neue Wohnung definiert werden können. Neben den praktischen Aspekten wie Größe, Zugang zur Wohnung und altersgerechter Ausstattung ist auch zu bedenken ob das Umfeld passt – und zwar für Jung und Alt. Für die jüngere Generation ist wichtig, dass Arbeitsplatz, Schule, Einkaufsmöglichkeiten und Freunde gut erreichbar sind. Darüber hinaus muss geklärt werden, ob das Umfeld auch für das ältere Familienmitglied geeignet ist. Nutzen Sie unseren Leitfaden um Ihre Wohnungssuche konkreter zu gestalten.

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Auch für einen Wohnungswechsel gibt es Beratungsstellen und spezialisierte Dienstleister. Nutzen Sie unsere Datenbank um einen für Sie passenden Kontakt für Wohnungsbesichtigung und Umzug zu finden oder wenden Sie sich für eine persönliche Beratung an das Team von Pro55+.
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Zuschüsse für Umzug und/oder Umbaumaßnahmen?
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Ist die Wohnung für die ebenfalls älter werdenden Freunde des Betreffenden über öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen?
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Gibt es im Umfeld eine gute medizinische Versorgung durch Hausarzt, Kliniken, ambulante Pflegedienste?
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Sind Einrichtungen wie Seniorentreffs, Alten- und Servicezentren für den alten Menschen noch in Reichweite?