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Trauerhilfe

Nicht selten fallen die Trauernden, wenn die Aktivitäten rund um eine Beerdigung weniger werden, in ein seelisches Tief. Man hat jetzt Zeit zum Nachdenken und der fehlende, geliebte Mensch hinterlässt eine große Lücke. Auch Gedanken an die eigene Sterblichkeit bekommen jetzt Raum und die Umgestaltung des eigenen Lebens macht oft Angst. Wer sich jetzt in sein Schneckenhaus zurückzieht, kann sich vielleicht aus eigener Kraft nur schwer wieder in die Gemeinschaft einbringen.

Besser ist es, von Anfang an den Kontakt zum „normalen“ Leben zu suchen, vielleicht auch einmal mit einer neutralen Person über seine Ängste und seinen Kummer zu reden. Viele Institute, zum Beispiel Kirchen und Bestattungsunternehmen, bieten persönliche oder telefonische Betreuung für von einem Sterbefall Betroffene an. Ebenso besteht das Angebot, an Vorträgen teilzunehmen oder sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Zu erfahren, wie andere Menschen mit der Situation umgehen, hilft den eigenen Schmerz besser zu bewältigen. Gemeinsam durchlebte Trauer verbindet und tröstet. Der Austausch und der Kontakt mit verständnisvollen Menschen spendet nachgewiesenermaßen neuen Lebensmut.

 

Wie kann ich mit meiner Trauer leben?

Sich einlassen und loslassen

Ich will Dich nicht vergessen

Laß Deiner Trauer Flügel wachsen

Du wirst getröstet

Mit meiner Trauer weitergehen

 

 

 

 

 

 


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