Finanzierung
Betreuung kostet Geld. Wenn man im Alter Einkauf oder Versorgung nicht mehr selbst übernehmen kann und keine Angehörigen hier einspringen können, müssen Dienste engagiert werden. Spätestens bei erforderlichen Pflegeleistungen werden die Kosten meist vollkommen unterschätzt. Kommt zum Beispiel ein Pflegedienst einmal täglich ins Haus, um beim Waschen und Ankleiden zu helfen, kostet Sie das schon rund 450 € im Monat. Je komplizierter und zeitaufwändiger der Fall, desto schneller steigen die Kosten.
Beitrag mit Informationen zur Pflegeversicherung
Selbst wenn offiziell eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde, d.h. der Betroffene eine der drei gesetzlichen Pflegestufen besitzt, übernimmt die Pflegekasse die Kosten nur bis zu einem Fixbetrag. Ein beträchtlicher Eigenanteil kann übrig bleiben, der die monatlichen Einnahmen und eventuell Angespartes zum Einsatz kommen lässt. Die derzeit gültigen Beträge, die bei vorhandener Pflegestufe von der Pflegekasse monatlich übernommen werden, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
| Pflegestufe I | Pflegestufe II | Pflegestufe III |
Pflege zu Hause durch eine | 205 Euro | 410 Euro | 665 Euro |
Pflege zu Hause durch einen | 384 Euro | 921 Euro | 1.432 Euro |
Pflege im Pflegeheim | 1.023 Euro | 1.279 Euro | 1.432 Euro |
Um weder finanzielle Engpässe noch unerwünschte Pflegesituationen zu erleben, sind rechtzeitige Vorsorge und ein gezielter Einsatz der vorhandenen Ressourcen nötig. Im folgenden Kapitel zeigen wir Ihnen, wie Sie anfallende Betreuungskosten richtig einschätzen, wie Sie sich im Vorfeld darauf einrichten können und wie Sie im Ernstfall vorgehen, um Ihre Versorgung im Alter zu sichern.
zurück zur vorhergehenden Seite








