Leben & Wohnen
Ein gelungenes Leben im Alter ist von vielen Faktoren abhängig. Zwar scheint eine stabile...
Leben
Unsere Lebensumstände und Bedürfnisse verändern sich im Alter - und zwar schneller als die...
Tipps & Leitfäden
Hier finden Sie unsere Leitfäden und Tipps, hilfreiche Sonderinformationen zu wichtigen Themen...
Tipps & Leitfäden zu Wohnen
Auswahl einer Seniorenresidenz Auswahl eines Altersheims Auswahl eines...
Tipps & Leitfäden für Rentner
Budgetplan fürs Alter Geldentwertung: Die Wirkung von Inflation auf das...
-
Leben & Wohnen
-
Leben
-
Tipps & Leitfäden
-
Tipps & Leitfäden zu Wohnen
-
Tipps & Leitfäden für Rentner
Gesundheit
Hauptsache gesund! So denken die meisten, wenn es ums Älterwerden geht. Gesundheit hängt aber nicht nur von den eigenen Anlagen und dem Lebensstil, sondern auch von der entsprechenden Gesundheitsversorgung ab. Besonders im Alter ist ärztliche Hilfe in erreichbarer Nähe zum Wohnort ein entscheidendes Kriterium bei der Lebensplanung.
Überlegen Sie, ob Sie an Ihrem Wohnort alle notwendigen ärztlichen Leistungen vorfinden oder ob lange Wege zurückzulegen sind. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt. Vielleicht kann er eine ambulante Versorgung übernehmen. Denken Sie darüber hinaus auch an Fachärzte, Physiotherapeuten, Optiker usw. Ein Arztwechsel ist stets gewöhnungsbedürftig, aber im Alter fallen solche Umstellungen noch schwerer.
Sollten Sie bereits von einer kontinuierlichen Behandlung abhängig sein, so ist die Nähe zum Therapieort ein großer Vorteil. Auch wer heute Familienangehörige hat, die den Transport zum Arzt oder in die Klinik übernehmen, sollte bedenken, dass diese Belastung im Laufe der Zeit sowohl für den Kranken als auch für den Helfenden zu groß werden kann.
Leben & Wohnen
Ein gelungenes Leben im Alter ist von vielen Faktoren abhängig. Zwar scheint eine stabile Gesundheit den größten Einfluss zu haben. Persönliches Wohlbefinden und Lebensqualität werden aber auch von einem intakten Umfeld, einer geeigneten Wohnsituation und hilfreichen Serviceangeboten geprägt. Umbauten und Hilfsmittel können Ihren Alltag vereinfachen, Netzwerke können Ihre Möglichkeiten erweitern oder neue Kontakte herstellen.
Da der Anteil der älteren Menschen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmen wird, wird auch der Einfluss dieser Altersgruppe in der Gesellschaft wachsen und neben der Gesundheitsbranche auch das Konsum-, Freizeit- und Dienstleistungsangebot beeinflussen.
Damit eröffnen sich große Chancen für jeden Einzelnen. Nutzen Sie das Interesse der Wirtschaft an Ihrer Altersgruppe. Wählen Sie aus den Angeboten das aus, das Ihrer persönlichen Lebenssituation und Ihren Möglichkeiten am nächsten kommt. Planen Sie Ihr Alter aktiv und stellen Sie die Weichen für ein unabhängiges und zufrieden stellendes Leben im Alter. Pro55+ hat dieses Portal geschaffen, um Ihnen sowohl Möglichkeiten aufzuzeigen als auch notwendige Kontakte herzustellen. Lassen Sie sich inspirieren und bei Bedarf auch konkret zur Seite stehen.
Geld & Recht
Nicht erst mit dem Eintritt ins Rentenalter spielt Geld eine wesentliche Rolle für die persönliche Befindlichkeit. Nach Ende der Erwerbstätigkeit verändert sich jedoch für viele Menschen die Qualität der Gedanken, welche sich rund ums Finanzielle drehen. Zuoberst steht natürlich die Frage, ob es reichen wird, denn die Möglichkeiten neues Geld zu verdienen, scheinen plötzlich beschränkt. Gerade bei Frauen wird die Antwort darauf oft „Nein“ lauten, wenn ihre ungünstige Position (höhere Lebenserwartung, weniger Eigenvorsorge) nicht durch organisatorische Maßnahmen geschützt und verbessert wird. Vieles wird davon abhängen, wie man mit dem Alterskapital umgeht. Ob man es pflegt, das Beste aus den Möglichkeiten macht oder ob man aus Angst vor Fehlern gar nichts unternimmt und am Ende den Kampf gegen Steuern und Inflation ohne Widerstand verliert. Im Abschnitt Geld und Recht wollen wir aufzeigen, wie sich finanzielle Sicherheit im Alter organisieren lässt. Wir zeigen, welche Mittel dazu zur Verfügung stehen und was bei der Bewirtschaftung des Alterskapitals zu beachten ist. Und sollte am Ende des Lebens noch Geld übrig sein, dann finden sich in diesem Abschnitt auch Informationen, wie das eigene Erbe gestaltet werden kann.
Vermögen
Spare in der Zeit, so hast Du in der Not. Dieses geflügelte Wort beschreibt ziemlich genau Sinn und Zweck von Vermögen: es ist die gespeicherte Fähigkeit, das eigene Schicksal in der Zukunft selber bestimmen zu können. Nicht zuletzt deshalb besteht in uns das Grundbedürfnis, unser Vermögen zu bewahren und an nachfolgende Generationen weiter zu reichen. Im Alter ist es in der Regel so, dass man auf diese gespeicherten Fähigkeiten zurück greifen muss, um das eigene Leben weiter aktiv zu gestalten. Innerhalb weniger Generationen hat sich unsere Gesellschaft darauf eingestellt, dass das Erwerbseinkommen ab einem bestimmten Alter wegfällt, um durch andere Geldquellen ersetzt zu werden. Eine davon ist unser Vermögen. Es ist unbestritten, dass der Trend in die Richtung geht, dass unsere Altersversorgung mehr und mehr auf unserem eigenen Vermögen basiert. Je wichtiger aber das Vermögen wird, je mehr Aufgaben und Zwecke es zu erfüllen hat, desto entscheidender ist es, dass es optimal gepflegt und eingesetzt wird. In diesem Bereich wollen wir Ihnen ohne viel Fachchinesisch einerseits zum notwendigen Basiswissen verhelfen, andererseits aber auch Wege aufzeigen, wie Sie Ihre persönlichen Ziele entsprechend Ihren eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen erreichen können.
Weiterbildung
Lernen im Alter ist mehr als eine Modeerscheinung. Es kann Freizeitbeschäftigung oder sogar eine Lebensbereicherung sein, wenn man endlich die ersehnte Fremdsprache erlernt oder eine Bildungsreise unternimmt. Auch weitere Bildungsabschlüsse, Studiengänge oder sogar ein neuer Beruf, aus der Berufung heraus, können Erfüllung bringen. Egal was oder wie viel Sie machen, ob mit Abschluss oder ohne: Weiterbildung macht auch in fortgeschrittenem Alter Sinn! Haben Sie keine Angst, dass Sie zu alt sind, Neues zu lernen.
Die moderne Lernforschung hat längst bewiesen, dass ältere Menschen zwar eine längere Aufwärmphase brauchen, um wieder in den Lernprozess einzusteigen, dafür lernen sie aber aufgrund ihrer Lebenserfahrung und der Art wie sie Neues mit Bekanntem verknüpfen können, nachher häufig genauso schnell. Das bedeutet, dass ein Gehirn, wenn es gesund ist und gefordert wird, bis ins hohe Alter hinein sehr leistungsfähig sein kann. Natürliche Abbauprozesse des Gehirns können sogar verzögert oder eingedämmt werden. Je nach persönlicher Zielsetzung, Bildungsstätte und Bundesland gelten für Weiterbildungsmaßnahmen unterschiedliche Teilnahmebedingungen und Gebühren. Neben Veranstaltungen, die bestimmte Zugangsvoraussetzungen oder Qualifikationen, z.B. Abitur, erfordern, gibt es viele Angebote, die allen Interessenten offen stehen. Zudem kann auch eine langjährige Berufserfahrung oder ein ehrenamtliches Engagement zum Türöffner für eine Weiterbildungsmaßnahme in einem gewünschten Fachbereich werden. Universität / Hochschule In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten, das Bildungsangebot einer Universität oder Hochschule zu nutzen. Die folgenden Formen finden sich bundesweit, aufgrund der föderalistischen Organisation der Bildung jedoch mit länderspezifischen Abweichungen. Für Einzelheiten zu bestimmten Studienvorhaben, anfallenden Gebühren und zum Verfahren der Einschreibung wendet man sich am besten an die Studienberatung der jeweiligen Hochschule vor Ort. Besuch von (Ring-) Vorlesungen: Diese Veranstaltungen sind in der Regel für alle Interessenten offen, d.h. es ist keine Einschreibung oder Voranmeldung nötig und es fallen keine Teilnahmegebühren an. Vollstudium: Hierzu muss man sich als „ordentlicher Student“ für ein bestimmtes Fach einschreiben (immatrikulieren) und die fachspezifischen Inhalte werden vorgeschrieben. Je nach Studiengang und –ort kann es Zulassungsbeschränkungen, Wartezeiten oder abweichende Qualifizierungs-Anforderungen geben. Am Ende eines Vollstudiums steht eine Hochschulprüfung an, die bei Erfolg zu einem Hochschulabschluss, z.B. Staatsexamen, Diplom, Magister- oder Master-Titel führt. Gasthörer: Der Gasthörerstatus ermöglicht die Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen des Bildungsangebots einer Fachrichtung oder am fächerübergreifenden Studium Generale. Gasthörerschaft gibt es bundesweit an allen Universitäten. In den meisten Bundesländern ist keine Mindestqualifikation nötig, man muss sich jedoch als Gasthörer einschreiben und die Gasthörer-Gebühr der gewählten Hochschule entrichten. Weder Studieninhalte noch Studiendauer sind verbindlich vorgeschrieben, so dass die Studiengestaltung vom eigenen Interesse und Anspruch abhängt. Seniorenstudium: Hierbei handelt es sich um ein spezielles Gasthörer-Studium, das je nach Hochschule durch spezielle Beratungs- oder Orientierungsveranstaltungen für Senioren ergänzt wird. Wie bei einem Gasthörer-Studium fallen hier Gebühren der jeweiligen Hochschule an. In Einzelfällen gibt es auch eine reduzierte Gasthörer-Gebühr für Senioren. Mit Abschluss Wer sich für einen Studienabschluss an der Universität interessiert, sollte sich klar machen, dass er damit ein Vollstudium vor sich hat, das eine berufliche Qualifikation oder Zusatzqualifikation zum Ziel hat. Das hat zur Folge, dass er sich alle für den gewählten Studiengang vorgeschriebenen Inhalte erarbeiten muss und sich für mehrere Jahre verpflichtet. Trotzdem kann für den ein oder anderen ein Vollstudiengang in Frage kommen. Sei es, dass er es einfach noch einmal wissen will, sei es, dass er sich zum Ende seines Arbeitslebens einen Lebenstraum erfüllt und vielleicht doch noch seinen Wunschberuf erlernen will. Um einen Vollstudiengang an einer Hochschule absolvieren zu dürfen, muss man die Zugangsvoraussetzung für den gewählten Studiengang erfüllen. Nicht immer ist dafür die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, nötig. Viele technische, kaufmännische oder sozialwissenschaftliche Studiengänge setzen stattdessen die Fachhochschulreife oder einen Lehrberuf und Berufserfahrung voraus. Fehlt Ihnen die notwendige Schlüsselqualifikation zur Hochschulberechtigung, können Sie Ihre Schulbildung zuerst ergänzen oder in einem persönlichen Gespräch mit der Hochschule klären, ob oder unter welchen Voraussetzungen ein Quereinstieg möglich ist. Je nach Studiengang gilt es regelmäßige Leistungsnachweise und/oder Endprüfungen zu bestehen. Wählt man einen Fernstudiengang, kann man in der Regel von zuhause aus arbeiten. Bei den regulären Studiengängen an der Universität gilt allerdings bei vielen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht und man wird meist mit 20-30jährigen Studenten in Vorlesungen und Seminaren sitzen und mit ihnen gemeinsam auch die geforderten Prüfungen ablegen.
Lebensende Gestaltung
Die meisten Menschen interessieren sich heute dafür, wie und wo die Geburt ihres Kindes stattfinden soll. Auch gibt es nicht mehr nur DEN einen Lebensentwurf, sondern unsere Gesellschaft hat viele Varianten der Lebensgestaltung entwickelt. Warum kümmern wir uns nicht mit der gleichen Aufmerksamkeit um das letzte Kapitel unseres Lebens? Der Tod ist ein natürliches Ereignis und gehört zur menschlichen Existenz dazu, wie unsere Geburt und unser Leben selbst. In unserem Kulturkreis ist mit dem Sterben viel Unsicherheit und Angst verbunden. Wir haben den natürlichen Umgang mit dem Tod verlernt und sowohl alte Menschen als auch deren Angehörige meiden dieses Thema häufig. Dabei bedeutet eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit der letzten Lebensphase und dem Tod in der Regel eine große Entlastung für alle Beteiligten. Wir bieten Ihnen innerhalb unseres Portals weit reichende Informationen und Beratungsangebote rund um das Lebensende. Diese sollen Ihnen helfen, die Scheu vor diesem Thema zu verlieren. Ist die erste Hürde genommen, können Sie vielleicht ein Gefühl dafür entwickeln, in welcher Form Sie sogar Gestaltungsspielräume haben, wie Sie Ihrem ganz persönlichen Lebensweg einen passenden und würdigen Abschluss hinzufügen.

